Rückblick: Fluid 4.0 beim Manufacturing‑X Infotag des VDMA

Beim Manufacturing‑X Infotag des VDMA im November 2025 stand eines im Mittelpunkt: Wie lassen sich Datenräume im Maschinen- und Anlagenbau konkret nutzen und skalieren? Das Projekt Fluid 4.0 war dabei aktiv vertreten und hat eigene Ansätze und Ergebnisse in den Austausch eingebracht.

Vertreter aus Industrie, Forschung und Technologieprojekten kamen zusammen, um den aktuellen Stand von Manufacturing‑X zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen.

Gemeinsam mit dem VDMA Fachverband Fluidtechnik haben sich die Projektpartner IQstruct, Fraunhofer IIS und :em engineering methods aktiv beteiligt. Dabei wurde insbesondere der Zusammenhang zwischen der AAS, domänenspezifischen Datenmodellen für die Fluidtechnik und Datenräumen hergestellt und diskutiert.

Was hat Fluid 4.0 konkret gezeigt?

Im Fokus standen konkrete Bausteine für die Umsetzung datenraum-basierter Anwendungen in der Fluidtechnik:

  • AAS-basierte Datenmodelle für die Fluidtechnik
    Fluid 4.0 zeigt, wie Komponenten und Systeme strukturiert und standardisiert beschrieben werden können – als Grundlage für den unternehmensübergreifenden Datenaustausch.
  • Neue Submodelle für spezifische Anwendungsfälle
    Vorgestellt wurden unter anderem Ansätze für Systemstrukturen und Kennlinien (Characteristic Curves). Diese ermöglichen eine einheitliche, vergleichbare Beschreibung von Komponentenverhalten und Systemzusammenhängen.
  • Integration von Komponenten in Datenräume
    Ein zentraler Aspekt war, wie AAS-basierte Informationen technisch so bereitgestellt werden, dass sie in Datenräumen genutzt werden können – z. B. im Kontext von Engineering, Betrieb oder Analyse.
  • Demonstratoren zur Veranschaulichung von Use Cases
    Anhand von Demonstratoren wurde gezeigt, wie die entwickelten Datenmodelle in konkreten Szenarien eingesetzt werden können und wie sich daraus ein nachvollziehbarer Mehrwert ergibt.

 

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