Fluid 4.0 – Der digitale Schulterschluss der Fluidtechnik

Mit Verwaltungsschalen, Teilmodellen und Demonstratoren entwickeln wir einen branchen- und herstellerübergreifenden Datenraum und transformieren so die Fluidtechnik.

Fluid 4.0 vereint Fluidtechnik­hersteller, Maschinen- und Anlagen­bauer, Anwender und Dienst­leister, um Lösungen für unternehmens­übergreifende Kooperationen in einem digitalen Daten­raum zu entwickeln. Entlang der vier Use Cases Steuerungs­entwicklung, Ener­gie­monitoring, CO₂-Bilanz­ierung und Circular Economy entstehen praxisnahe Konzepte für automati­sierte Prozesse, vereinfachte Arbeits­abläufe und strukturierte Daten. Ziel ist es, Produktivität und Effizienz zu steigern und Nachhaltigkeit zu etablieren.
Unsere Aufgaben

Was Fluid 4.0 für die Branche bewegt

Das Fluid-4.0 Projekt bietet Anwendern einen sicheren Dataspace, der den zuverlässigen Informationsaustausch zwischen Komponenten und Systemen ermöglicht und somit die Zusammenarbeit deutlich vereinfacht. Die Verwaltungsschale bildet dabei die Grundlage für die Digitalisierung, indem sie strukturierte und standardisierte Daten bereitstellt.

Durch praxisnahe Use Cases wie Steuerungsentwicklung, Energiemonitoring, CO₂-Bilanzierung und Circular Economy werden die Vorteile der Digitalisierung anschaulich demonstriert. Einheitliche Standards und gezielte Transfermaßnahmen sorgen dafür, dass die Lösungen branchenweit integriert und nachhaltig nutzbar werden.

Übergabe des Halbzeitmeilensteins an den Projektträger beim VDMA in Frankfurt im Juni 2025. v.l.n.r.: Dr. Karin Tischler (Bosch Rexroth), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Weber (TU Dresden und CFLab), Ibrahim Karahodžić (VDI TZ), Dr. Christian Geis (VDMA), Benjamin Beck (CFLab)
Die Personen im Verbundprojekt Fluid 4.0 zum Meilensteintreffen im Dezember 2025
Unser Antrieb

Warum Fluid 4.0 entstanden ist

Die europäische Fluid­technik­industrie befindet sich im Wett­bewerb mit internationalen Markt­begleitern aber auch mit anderen Techno­logien. Als Game­changer werden datengetriebene Geschäftsmodelle gesehen. Diese setzen voraus, dass umfassend verfüg­bare Daten vorhanden sind – diese fehlen heute jedoch oftmals. Und selbst wenn Daten vorliegen, sind diese meist nicht interoperabel und standardisiert, was ihre branchen­über­greifende Nutzung stark ein­schränkt. Entsprech­end bedarf es eines branchen­übergreifenden Informationsaustauschs über den Produkt­lebenszyklus fluid­technischer Produkte und Systeme hinweg, um die Entwicklung zu beschleunigen, Prozesse im Betrieb zu optimieren und Ressourcen zu schonen.
Die Technologie hinter Fluid 4.0 verstehen
Unsere Partner

Ein starkes Netzwerk für eine starke Branche

Das Projekt entstand auf Initiative des VDMA-Fachverbands Fluidtechnik, Bosch Rexroth und TU Dresden. Es wird von einem Konsortium aus 15 Projektpartnern und 18 assoziierten Partnern aus dem gesamten Bereich der Fluidtechnik sowie aus verschiedenen Kundenbranchen getragen und unterstützt. Beteiligt sind Akteure aus unterschiedlichen Bereichen.

Industrie

Die Industriepartner bringen Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und Anwendung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten und Systemen ein. Sie liefern wertvolles Know-how zu branchenspezifischen Anforderungen im Bereich Industrie 4.0.
Leuchtpunkt

IT/Softwaredienstleister

Die IT- und Softwarepartner bringen ihre Expertise in den Bereichen Prozesse, Methoden und Technologien im Umfeld der Digitalisierung und Industrie 4.0 ein.

Forschungseinrichtungen und Verbände

Forschungspartner und Verbände bündeln wissenschaftliche und fachliche Kompetenz. Sie führen grundlegende und anwendungsorientierte Forschung durch, entwickeln neue Methoden und Standards und fördern den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie.
Unsere Ziele

Was Fluid 4.0 konkret erreichen will

Fluid 4.0 adressiert die zentralen Herausforderungen der Fluidtechnik, indem Daten, Systeme und Akteure hersteller- und unternehmensübergreifend vernetzt werden. Durch offene Standards, Interaktionskonzepte und praxisnahe Demonstratoren schafft das Projekt die Grundlage für Interoperabilität und neue Kooperationsformen im digitalen Datenraum. Die folgenden Zielsetzungen zeigen, wie Fluid 4.0 diesen Wandel konkret gestaltet.

Erfahren Sie anhand konkreter Anwendungsszenarien, wie die Ziele von Fluid 4.0 in der Praxis umgesetzt werden.

Ziel

#1

Entwicklung von Teilmodellen für Verwaltungsschalen für das Systemmanagement diverser Use Cases

Ziel

#2

Entwicklung eines Interaktionskonzeptes zwischen Herstellern, Maschinen- und Anlagenbauern, Anwendern und Dienstleistern

Ziel

#3

Schaffung eines Datenraumes für den branchenübergreifenden Austausch von Informationen über fluidtechnische Produkte & Systeme

Ziel

#4

Aufbau und Bereitstellung von Demonstratoren für den Transfer der Projektergebnisse als (offene) Testumgebungen

Interesse an Zusammenarbeit oder Austausch?

Fluid 4.0 lebt vom Austausch zwischen Industrie, Forschung und Anwendern. Wenn Sie sich informieren, mitarbeiten oder eigene Ideen einbringen möchten, freuen wir uns auf den Dialog mit Ihnen.